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Darm, Leber und Entgiftung

Was sind mögliche Ursachen von Darm Beschwerden?

Es ist nicht immer leicht, die Auslöser für Magen Darm Probleme ausfindig zu machen. Doch es ist wichtig, dass man die Ursache für seine Probleme kennt. Zu den möglichen Ursachen gehören: Infektionen durch Bakterien, Befall durch Parasiten, Lebensmittelunverträglichkeiten oder Lebensmittelintoleranzen, Reizdarm-Syndrom, hormonelle Veränderungen, Nebenwirkungen von Medikamenten sowie eine ungesunde Ernährung und hastiges / unregelmäßiges Essverhalten.

Nervös und gestresst? Auch der eigene Lebensstil kann sich auf den Magen Darm Trakt auswirken. Psychisch bedingter Stress und emotionale Belastungen können sich beispielsweise in körperlichen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen bemerkbar machen. Nicht umsonst spricht der Volksmund davon, dass einem eine unangenehme oder stressige Situation auf den Magen schlägt.

Hat man sich den Magen mit einer Lebensmittelvergiftung oder Salmonellen verdorben? Wer sich nicht sicher ist, wo die Ursachen liegen, sollte auf keinen Fall zu viele Tage zögern und einen professionellen Rat ersuchen, um eine schnelle Behandlung zu ermöglichen. Erreger wie Escherichia coli, Rotaviren oder Noroviren sind in diesem Kontext ebenfalls bekannte Terminologien. Eine Untersuchung des Stuhls kann Aufschluss über Infektionen im Körper geben und helfen, zum Beispiel Viren oder einen Parasiten ausfindig zu machen. Gefahr der Ansteckung vor Infekt und Erreger minimieren: Allgemeine Vorsicht ist außerdem geboten, da man durch die Krankheitserreger die Menschen in dem eigenen Umfeld anstecken kann.

Natürlich gesund – Saft, Tee und Pflanzen, die Darm und Leber guttun können

Hausmittel und Pflanzen-Power für Detox über Darm und Leber

Detox beschreibt die Verstoffwechselung und Ausscheidung von giftigen Substanzen über Entgiftungsorgane im Körper wie Darm, Leber, Haut und Nieren. Eine Darmsanierung oder Darmreinigung ist eine Möglichkeit aktiv zu werden. Aber auch andere Organe wie die Leber kann man durch Hausmittel in ihren Aufgaben zur Ausleitung von Schadstoffen unterstützen.

Die Leber lässt sich durch viel Wasser und leberfreundliche Lebensmittel fördern. Zu den Lebensmitteln, die als leberfreundlich gelten, gehören unter anderem: Zitronen, Kohlgemüse, Brokkoli, Walnüsse, Kimchi, Sauerkraut, Rettich, und Knoblauch. Außerdem wirken sich Salat, frische Kräuter, zuckerarmes Obst und proteinreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Milchprodukte sowie eine geringe Zufuhr an Kohlenhydraten günstig auf die Fettleber aus. (Wurzel-)Gemüse reich an Inulin wie Artischocke, Chicoree, Schwarzwurzel, Pastinake sowie Löwenzahn wird ebenfalls eine positive Wirkung auf die Funktion der Leber, Darmflora und Blutfette zugesprochen.

Die Inhaltsstoffe verschiedener Detox-Produkte sind vielseitig. In diesem Zusammenhang werden oftmals Heilerde, Fenchel, Flohsamen, Kalzium, Chlorella, Kurkuma, Pfefferminze, Schafgarbe, Goldrute, Ringelblume und Spirulina genannt. Entsprechende Nahrungsergänzungsmittel können aber auch Pflanzen wie Wacholderbeeren, Brennnessel, Schachtelhalm, grüner Hafer, Löwenzahn, Birke usw. beinhalten, welche als entwässernd gelten.

Flüssigkeitszufuhr für Leber und Darm: Wasser, Saft und Tee

Auf die Zufuhr von Flüssigkeit achten! Die Leber lässt sich durch Wasser in ihren Aufgaben unterstützen. Auch insbesondere bei Darmbeschwerden wie Erbrechen, Brechdurchfall oder Verstopfungen ist diese Maßnahme zu betonen. Ein Mangel an Flüssigkeit kann mit einem Verlust von Elektrolyten – diese sollten unbedingt aufgefüllt werden – und Kreislaufproblemen einhergehen. Manchen Beschwerden kann man nicht vorbeugen, anderen wie die Austrocknung der Schleimhäute schon. Daher ist es empfehlenswert, während der Erkrankung des Magen Darm Traktes, bei erhöhter Temperatur oder bei einer Magen Darm Grippe mehr Wasser als üblich zu trinken, um die Erholung des Körpers zu fördern.

Saftkuren sind ebenfalls ein bekannter Weg, die Darmgesundheit zu fördern. Frischer und selbstgepresster Saft – beispielsweise mit einem Entsafter oder Slow Juicer – kann reich an Vitaminen und Nährstoffen sein. Zutaten wie Weißkohl und Fenchel sollen zudem die Verdauung anregen und sich positiv auf den Darm auswirken können. Besonders interessant: Die Ballaststoffe bleiben weitgehend zurück beim Entsaften, was vor allem für Menschen mit Problemen bei der Verdauung zugutekommen kann.

Flüssigkeitszufuhr in Form von Tee kann zusätzlich für einen wärmenden und krampflösenden Effekt im Körper sorgen. Oftmals sind Tees mit verschiedenen Heilpflanzen wie Schafgarbe, Kamille oder Brennnessel angereichert und werden seit langer Zeit traditionell bei leichten Magen Darm Beschwerden angewendet.

Detox-, Kräutertee und Verdauungstee

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für den Körper. Trinken kann zudem zur Ausscheidung von Substanzen und Stoffen im Körper beitragen. Als Teil von Entgiftungskuren werden oftmals ebenfalls Tees wie Grüntee, Mate und verschiedene Kräutertees genannt. Mögliche Inhaltsstoffe von verschiedenen Tees, die die Verdauung, den Magen Darm Bereich und Detox / das Entschlacken unterstützen können, sind: Anis, Brombeere, Pfefferminze, Nelken, Goldrute, Scharfgabe, Zitronengras, Birke, Kamille, Zinnkraut und Ringelblumen. Den Pflanzen werden verschiedene Wirkungen beigemessen. Fenchel, Anis und Kümmel sind bekannte Begleiter bei Verdauungsbeschwerden. Anis wird beispielsweise bei Blähungen und Völlegefühl eingesetzt. Brombeeren hingegen sollen bei Durchfall, Pfefferminze sowie Nelken bei Verdauungsproblemen und Ringelblumen bei Magenbeschwerden und bakteriellen Magen-Darm-Infekten von Relevanz sein. Aber auch Bitterstoffe kommen im Zusammenhang mit Detox und Entgiftung in Form von Brennnessel und Löwenzahn zum Einsatz.

Bei Verdauungsproblemen im Falle eines Säuglings oder bei Kleinkindern, welche die Beschwerden noch nicht richtig äußern oder beschreiben können, bei schweren und akuten Magen Darm Beschwerden oder bei Blut im Urin ist auf jeden Fall ein Arzt zurate zu ziehen. Somit kann man Schlimmeres ausschließen, einen leichten Verlauf und eine schnelle Genesung ermöglichen. Generell ist die Behandlung abhängig von der jeweiligen Diagnose und Schweregrad. Alternativ zu Medikamenten kann man als Erwachsener bei leichten Beschwerden der Magen Darm Grippe auch selbst einiges tun, um den Genesungsprozess zu unterstützen. Pflanzliche Mittel können bei vielen Menschen dazu beitragen, dass die Symptome gelindert und die Verdauungsprozesse verbessert werden.

Darmflora, Mikrobiom und die Wirkung auf das Immunsystem

Warum sollte man aktiv die Darmflora stärken?

Der Darm und seine Wirkung auf den Körper ist ein aktuelles Forschungsthema. In diesem Zuge gerät auch die Darmsanierung und Darmreinigung vermehrt in den Fokus in der Bevölkerung.

Eine ausgewogene Darmflora, auch als Mikrobiom bekannt, ist die Grundvoraussetzung für die Darmgesundheit. Der Darm spielt eine wichtige Rolle in der Abwehr von Giftstoffen aus der Umwelt, Pilzen, Bakterien und Viren. In diesem Organ sitzen etwa 70 bis 80 Prozent unserer Abwehrzellen und stellen das Zentrum des Immunsystems dar. Der Darm sorgt nicht nur für die Verdauung von Lebensmitteln, sondern beheimatet auch wertvolle Darmbakterien. Diese Darmbakterien an der Wand des Dickdarms stellen den Großteil der Darmflora dar.

Jedoch kann die Darmflora ebenfalls aus dem Gleichgewicht geraten, sodass schädliche Darmbakterien die Überhand im Darm haben. Dies kann ein geschwächtes Immunsystem sowie Darmerkrankungen begünstigen. Auch Allergien können sich wenigstens teilweise auf die Gesundheit im Darm zurückführen lassen. Ist ein Ungleichgewicht im Darm der Fall, besteht Handlungsbedarf, da sich der Zustand des Organs nicht von selbst verbessert! Eine Darmsanierung beziehungsweise Darmreinigung kann hierbei einen Lösungsweg darstellen. Ein Darmflora Test kann zudem Auskunft über den Gesundheitszustand des Darms geben.

Ernährung und Nahrungsergänzung – wie lässt sich die Darmflora natürlich stärken?

Probiotika, Moor und Darmbakterien für die Darmflora

Eine ballaststoffreiche Ernährung, fermentiertes Gemüse sowie gute Darmbakterien können eine gesunde Darmflora begünstigen. Dies kann sich förderlich auf die Verdauung auswirken und den Stoffwechsel anregen.

Es sind verschiedene Präparate in Form von Kapseln, Pulver, Tabletten oder Tropfen erhältlich, die eine gesunde Darmflora, ein verbessertes Wohlbefinden und ein intaktes Immunsystem unterstützen können. Hierbei sind Kapseln zur Darmpflege, Huminsäuren im Moor und, Probiotika wie probiotische Kulturen, die aus aktiven lebenden Bakterienkulturen bestehen, erwähnenswert. Sie können beispielsweise für eine Darmsanierung, eine gesunde Darmflora und ein gestärktes Immunsystem sorgen. Darmpflege-Kapseln sollen zudem den Darm während oder nach der Einnahme von Antibiotika unterstützen können.

Durch Flohsamen, Chia Samen zu einem gesunden Darm? Was gibt es bei der Einnahme zu beachten?

Vielen sind Chiasamen und Flohsamen ein Begriff im Zusammenhang mit dem Darm. Flohsamen gelten als reich an Ballaststoffen und Schleimstoffen. Sie sollen auf natürliche Art die Verdauung regulieren können und kommen bei Magen-Darm-Beschwerden, wie Durchfall und Verstopfung, sowie bei Übergewicht zum Einsatz. Nicht nur Flohsamen, auch die Flohsamenschalen werden verwendet.

Bei der innerlichen Einnahme von Flohsamen und Leinsamen ist es sehr wichtig, diese mit viel Wasser einzunehmen, damit sie im Magen aufquellen können. Andernfalls kann die Einnahme gegenteiliges bewirken und zu Bauchschmerzen und einer Verstopfung führen. Die Eigenschaft der guten Quellfähigkeit wird mit einer positiven Wirkung auf die Verdauung assoziiert, soll den Transport der Nahrung fördern und – bedingt durch die Schleimstoffe – zu einer allgemein guten Darmgesundheit beitragen können.

Chia Samen sind ebenfalls für ihre Quellfähigkeit bekannt, beinhalten Ballaststoffe, Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren. Sie gelten als verdauungsfördernd, werden bei Durchfall und Verstopfungen angewendet und sollen sich positiv auf die Darmflora auswirken können. Wer Chia Samen verwendet, um häufiger auftretende Verdauungsprobleme zu kurieren, der sollte die Ursachen der Verstopfung / des Durchfalls vorher von einem Arzt abklären lassen, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

Vor der Eigenmedikation von Nahrungsergänzungsmitteln sollte ein Arzt aufgesucht werden, um mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten zu evaluieren. Außerdem ist auf die Verzehrempfehlung zu achten.

Warum Weihrauch bei Erkrankungen des Darms?

Weihrauch wird seit Jahrtausenden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der ayurvedischen Medizin verwendet. Es enthält Boswelliasäure, welche in der TCM und im Ayurveda mit einer entzündungshemmenden, schmerzstillenden und antimikrobiellen Wirkung in Verbindung gebracht wird. Zu den Anwendungsgebieten gehören laut Erfahrungsheilkunde unter anderem Darmerkrankungen, Bauchschmerzen, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Durchfall.

Ausleitung und Detox – wie das natürliche Entgiften von Darm und Leber gelingen kann

Giftstoffe, Schadstoffe, Bakterien und Schwermetalle wie Blei, Amalgam und Cadmium – unser Körper ist täglich vielen Substanzen und Stoffen ausgesetzt. Doch die Entgiftungsorgane in unserem Körper sind, zu einem gewissen Grad dazu fähig, diese zu verarbeiten und auszuscheiden. Zu den bekannten Entgiftungsorganen des menschlichen Körpers, die Schadstoffe oder schädliche Bakterien ausscheiden können, gehören Darm, Leber, Niere und die Haut.

Obst Diät, Fastenkur oder Detox Saft? Besonders die alternative Medizin kennt viele Möglichkeiten, die zur Entgiftung beitragen, das Entschlacken begünstigen und einen „Detox“ des Körpers bewirken sollen. Vielen natürlichen Mitteln wird zugesprochen, einen positiven Einfluss auf die Darmgesundheit, den Stoffwechsel und die Entgiftung des Körpers über die Leber zu haben.

Koriander, Chlorophyll und Schadstoffe ausleiten

Neben Medikamenten können auch natürliche „Heilpflanzen“ in bestimmten Situationen Abhilfe schaffen, um die Darmflora zu stärken und eine Entgiftung des Körpers zu fördern. Pflanzliche Mittel sind bei der Einnahme in der Regel aufgrund ihrer natürlichen Inhaltsstoffe mit wenigen Risiken verbunden. Dennoch sollte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln aufgrund von möglichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten vorab mit einem Arzt besprochen werden.

Koriander werden antibakterielle und verdauungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Seine Wirksamkeit gilt bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen und leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich sowie bei Appetitlosigkeit als gesichert. Außerdem wird die Pflanze bei Reizdarm, entzündliche Darmerkrankungen, bei Darm- und Entgiftungskuren und auch im Zusammenhang von der Ausleitung von Schwermetallen eingesetzt.

Der grüne Pflanzenstoff Chlorophyll kann dem Körper bei der Ausleitung von Umweltgiften und Schadstoffen wie Pestiziden, Konservierungsstoffen oder Medikamentenrückständen helfen. Zudem soll Chlorophyll sich positiv auf das Entgiftungsorgan Leber auswirken und sie bei der Bildung neuer roter Blutkörperchen unterstützen können. Chlorophyll kommt ebenfalls zu höheren Anteilen in der Süßwasseralge Chlorella vor.

Mit Chlorella und Spirulina entgiften und Schwermetalle ausleiten?

Chlorella und Spirulina sind zwei Mikroalgen, die den menschlichen Körper beim Entgiftungsprozess unterstützen und Giftstoffe aus der Umwelt binden können. Chlorella zählt zu den chlorophyllreichsten Lebensmitteln. Chlorophyll kann dem Körper eine schützende Funktion vor oxidativen Schäden bieten und die Neubildung gesunder Zellen fördern. Chlorella soll sich – aufgrund ihrer Bestandteile – positiv auf entzündliche Krankheiten des Darms und das Immunsystem auswirken können. Laut der Erfahrungsheilkunde kann sie der Aufnahme von Schwermetallen entgegenwirken. Der Alge wird durch die enthaltenen Carotinoide, Vitamin E und Phenole außerdem eine antioxidative Wirkung beigemessen.

Spirulina enthält ebenfalls Chlorophyll und verfügt zudem über wertvolle Nährstoffe und einen hohen Gehalt an Protein und Aminosäuren. Auch diese Mikroalge soll den Körper bei der Entgiftung helfen und Schwermetalle binden können. Ebenfalls werden Spirulina immunsystemstärkende und verdauungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Grundsätzlich ist beim Kauf besonders auf die Herstellung, die Zusammensetzung der einzelnen Inhaltsstoffe und eine hohe Qualität zu achten. Eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie Chlorella und Spirulina sollte – insbesondere bei Schilddrüsenpatienten, schwangeren Frauen und stillenden Müttern – nicht ohne die Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Welche Wirkung hat Zeolith?

Zeolith sind Kristalle, die ein Gitternetz mit Hohlräumen aufweisen, die als Filter wirken können. Zeolith kommt in der Natur als Vulkangestein vor. Der Mineralerde wird eine fördernde Wirkung auf die Verdauung, eine stärkende Wirkung auf die Leber sowie eine hohe Speicherfähigkeit beigemessen. Zeolith wird bei Durchfall oder beim Entgiftungsprozess unterstützend angewendet mit dem Ziel, Flüssigkeit und Schadstoffe zu binden und auszuleiten. Die Dosierung soll abhängig von der Konsistenz sein: je feiner das Pulver gemahlen ist, desto geringer die empfohlene Dosis einiger Hersteller. Ähnlich wie bei Flohsamen und Chia Samen ist bei der Anwendung auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, um eine mögliche Wirkung zu begünstigen.

Leber entgiften und Fettleber entgegenwirken

Wie gelingen eine Leberreinigung und Leberentgiftung?

Da die Leber oftmals lange im Stillen leidet, werden Krankheiten oder eine Verfettung der Leber üblicherweise sehr spät festgestellt. Dies kann weitere gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Die gute Nachricht ist: Eine Leberentgiftung oder leberfreundliches Verhalten kann gewisse Leberschäden korrigieren. Bei Diabetes, Stoffwechselstörungen und einer belasteten Leber, die in Funktionsschwäche resultieren kann, können eine Entgiftungskur, gesunde Ernährung sowie das Leberfasten eingesetzt werden. Eine Leberentgiftung kann zur allgemeinen Gesundheit beitragen.

Die Leber lässt sich insgesamt vorwiegend über eine gesunde Ernährung und Änderung des Lebensstils entgiften. Der Verzicht auf Substanzen, die der Leber schaden, wie viel Alkohol, Fett, Kohlenhydrate wie Zucker, und die Aufnahme von ausreichend Bewegung können die Leber bereits wesentlich entlasten. Diese Änderungen im Lebensstil können ebenfalls eine Gewichtsreduktion begünstigen. Allein durch diese Maßnahme kann die Leberfunktion positiv beeinflusst und Aufgaben wie der ordnungsgemäße Abbau von Fett und Kohlenhydraten ermöglicht werden. Auch ein eingeschränkter Genuss von Obst, Kaffee und Tee kann sich förderlich auf die Leberreinigung auswirken.

Leber, Leberfasten und Detox – welche Pflanzen sind leberfreundlich?

Die Leber lässt sich überdies durch viel Wasser und leberfreundliche Lebensmittel fördern. Zu den Produkten, die als leberfreundlich gelten, gehören unter anderem: Zitronen, Kohlgemüse, Brokkoli, Walnüsse, Kimchi, Sauerkraut, Rettich, und Knoblauch. Außerdem wirken sich Salat, frische Kräuter, zuckerarmes Obst und proteinreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Milchprodukte sowie eine geringe Zufuhr an Kohlenhydraten günstig auf die Fettleber aus. (Wurzel-)Gemüse reich an Inulin wie Artischocke, Chicoree, Schwarzwurzel, Pastinake sowie Löwenzahn wird ebenfalls eine positive Wirkung auf die Funktion der Leber, Darmflora und Blutfette zugesprochen.

Bitterstoffe – Bittertropfen und Bitterpulver zur Entgiftung der Leber?

Bitterstoffe – ob in Form von Bitter Pulver oder Bitter Tropfen – werden in der Ayurvedischen Medizin und der Traditionellen Chinesischen Medizin bereits seit langer Zeit eingesetzt. Bitterstoffe dienen in der Natur der Abschreckung vor Fressfeinden. Evolutionsbedingt gelten Bitterstoffe für unseren Körper ebenfalls als Warnzeichen vor giftiger und unverträglicher Nahrung. Sie können – je nach Dosierung und Lebensmittel – die Speichelproduktion und Verdauungssäfte erhöhen und gesundheitsfördernd auf unseren Körper wirken.

Bitterstoffe werden mit verdauungsfördernden und entgiftenden Eigenschaften für die Leber verbunden, sollen einen Einfluss auf das Hungergefühl haben und die Lust auf Süßes mindern können. Sie sind als Bitter Pulver und Bitter Tropfen erhältlich. Zu den möglichen Anwendungsgebieten von Bittertropfen zählen beispielsweise Atmungsorgane, Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Leber und Galle.

Warum Grapefruit und Artischocke zur Gesundheit der Leber beitragen können

Bitterstoffe sind in verschiedenen Pflanzen enthalten wie Grapefruit, Löwenzahn, Kurkuma und Artischocke. Auch Wermut, Schafgarbe, Wacholder, Fenchel, Anis, Kümmel, Lavendel und Bibernelle sind Pflanzen, die bittere Geschmackseigenschaften aufweisen. Grapefruit enthält Antioxidantien, Pektin und Vitamin C. Sie ist reich an Bitterstoffen wie zum Beispiel Naringin. Die Zitrusfrucht soll den Stoffwechsel der Leber, den Abbau von Fett sowie die Entgiftung beeinflussen können. In der Aromatherapie gilt die Grapefruit zudem als stimmungsaufhellend. Artischocke verfügt über Cynarin, Flavonoide und Bitterstoffe, die verschiedene Eigenschaften aufweisen. Die Pflanze gilt als bekömmlich, soll die Funktion der Verdauung, Galle und Leber unterstützen und wird bereits seit Jahrtausenden geschätzt. Als Tee wird sie bei Entgiftungskuren getrunken oder nach fettigen Mahlzeiten gegen das Völlegefühl eingesetzt.

Mariendistel zur Entgiftung der Leber?

Mariendistel hebt sich durch ihren Pflanzenstoff Silymarin, einem Mix an verschiedenen Wirkstoffen, ab. Diesem Inhaltsstoff wird zugeschrieben, sich positiv auf die Leberzellen auszuwirken, die Barriere zu Giftstoffen zu fixieren, die Regeneration der Leber zu fördern und dadurch die Leber allgemein schützen zu können. Auch soll sich Mariendistel laut einigen Studien dem Ausmaß einer fortschreitenden Fettleber entgegenstellen können. Ein Tee aus der Pflanze soll bei Problemen mit der Verdauung wirksam sein.

Kurkuma – ayurvedische Wunderknolle für Leber und Darm?

Kurkuma kann in Verbindung mit Mariendistel ebenfalls zur Gesundheit der Leber beitragen. Mit der Wurzel und dessen Hauptwirkstoff Curcumin wird die Leber angeregt, Gallensäure herzustellen, welche die Verdauung von Fett fördert. Kurkuma wird bei Verdauungsbeschwerden wie Verstopfungen und Durchfall sowie Sodbrennen und Krämpfen angewendet. Die in Kurkuma enthaltenen Bitterstoffe können zudem den Appetit auf Süßes mindern. Der Stoffwechsel soll ebenfalls von der Gewürzknolle profitieren. Gelbwurz ist im Ayurveda schon lange Zeit bekannt, aussagekräftige wissenschaftliche Studienergebnisse stehen jedoch, wie bei vielen Wirkungsweisen von Pflanzenstoffen, noch aus.

Garcinia Cambogia und Cholin bei Beschwerden von Darm und Leber

Garcinia Cambogia ist auch als Malabar-Tamarinde bekannt, stammt aus Südasien und wird dort traditionell als Gewürz angewendet. Sie verfügt über Calcium, Phosphor, Eisen, Vitamin B und vielen anderen Nährstoffen, die für den Körper wichtig sind. Der Pflanze wird eine antibakterielle Wirkung beigemessen. Mögliche Anwendungsgebiete von Tamarinde sind Verstopfungen sowie Verdauungs-, Magen- und Darmbeschwerden.

Tamarinde soll die Verdauung fördern, die Verdauungssäfte steigern und Darmbewegung anregen können. Dies kann sich förderlich auf die Leber auswirken, indem die Gallensäfte, die den Fettstoffwechsel unterstützen und somit einer Verfettung und Erkrankungen der Leber entgegengewirkt werden kann. Eine Paste oder Nahrungsergänzungsmittel sind in Deutschland übliche Einnahmeformen von Tamarinde. Der Vitalstoff Cholin kann vom Körper selbst produziert werden und ist vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Eiern enthalten. Ein Mangel an Cholin steht im Zusammenhang mit einer Fettleber. Cholin wird mit dem Stoffwechsel und der Leberfunktion in Verbindung gebracht. Hinweis: Viele Erkenntnisse beruhen auf der Erfahrungsheilkunde. Wissenschaftliche Forschungen zu der Wirkung von „Heilpflanzen“ sind noch ausstehend. Nahrungsergänzungsmittel sollten generell und besonders bei Risikogruppen nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden, um Dosierungsempfehlungen sowie mögliche Allergien und Nebenwirkungen zu besprechen.

Was sind mögliche Ursachen von Darm Beschwerden? Es ist nicht immer leicht, die Auslöser für Magen Darm Probleme ausfindig zu machen. Doch es ist wichtig, dass man die Ursache für seine Probleme... mehr erfahren »
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Darm, Leber und Entgiftung

Was sind mögliche Ursachen von Darm Beschwerden?

Es ist nicht immer leicht, die Auslöser für Magen Darm Probleme ausfindig zu machen. Doch es ist wichtig, dass man die Ursache für seine Probleme kennt. Zu den möglichen Ursachen gehören: Infektionen durch Bakterien, Befall durch Parasiten, Lebensmittelunverträglichkeiten oder Lebensmittelintoleranzen, Reizdarm-Syndrom, hormonelle Veränderungen, Nebenwirkungen von Medikamenten sowie eine ungesunde Ernährung und hastiges / unregelmäßiges Essverhalten.

Nervös und gestresst? Auch der eigene Lebensstil kann sich auf den Magen Darm Trakt auswirken. Psychisch bedingter Stress und emotionale Belastungen können sich beispielsweise in körperlichen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen bemerkbar machen. Nicht umsonst spricht der Volksmund davon, dass einem eine unangenehme oder stressige Situation auf den Magen schlägt.

Hat man sich den Magen mit einer Lebensmittelvergiftung oder Salmonellen verdorben? Wer sich nicht sicher ist, wo die Ursachen liegen, sollte auf keinen Fall zu viele Tage zögern und einen professionellen Rat ersuchen, um eine schnelle Behandlung zu ermöglichen. Erreger wie Escherichia coli, Rotaviren oder Noroviren sind in diesem Kontext ebenfalls bekannte Terminologien. Eine Untersuchung des Stuhls kann Aufschluss über Infektionen im Körper geben und helfen, zum Beispiel Viren oder einen Parasiten ausfindig zu machen. Gefahr der Ansteckung vor Infekt und Erreger minimieren: Allgemeine Vorsicht ist außerdem geboten, da man durch die Krankheitserreger die Menschen in dem eigenen Umfeld anstecken kann.

Natürlich gesund – Saft, Tee und Pflanzen, die Darm und Leber guttun können

Hausmittel und Pflanzen-Power für Detox über Darm und Leber

Detox beschreibt die Verstoffwechselung und Ausscheidung von giftigen Substanzen über Entgiftungsorgane im Körper wie Darm, Leber, Haut und Nieren. Eine Darmsanierung oder Darmreinigung ist eine Möglichkeit aktiv zu werden. Aber auch andere Organe wie die Leber kann man durch Hausmittel in ihren Aufgaben zur Ausleitung von Schadstoffen unterstützen.

Die Leber lässt sich durch viel Wasser und leberfreundliche Lebensmittel fördern. Zu den Lebensmitteln, die als leberfreundlich gelten, gehören unter anderem: Zitronen, Kohlgemüse, Brokkoli, Walnüsse, Kimchi, Sauerkraut, Rettich, und Knoblauch. Außerdem wirken sich Salat, frische Kräuter, zuckerarmes Obst und proteinreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Milchprodukte sowie eine geringe Zufuhr an Kohlenhydraten günstig auf die Fettleber aus. (Wurzel-)Gemüse reich an Inulin wie Artischocke, Chicoree, Schwarzwurzel, Pastinake sowie Löwenzahn wird ebenfalls eine positive Wirkung auf die Funktion der Leber, Darmflora und Blutfette zugesprochen.

Die Inhaltsstoffe verschiedener Detox-Produkte sind vielseitig. In diesem Zusammenhang werden oftmals Heilerde, Fenchel, Flohsamen, Kalzium, Chlorella, Kurkuma, Pfefferminze, Schafgarbe, Goldrute, Ringelblume und Spirulina genannt. Entsprechende Nahrungsergänzungsmittel können aber auch Pflanzen wie Wacholderbeeren, Brennnessel, Schachtelhalm, grüner Hafer, Löwenzahn, Birke usw. beinhalten, welche als entwässernd gelten.

Flüssigkeitszufuhr für Leber und Darm: Wasser, Saft und Tee

Auf die Zufuhr von Flüssigkeit achten! Die Leber lässt sich durch Wasser in ihren Aufgaben unterstützen. Auch insbesondere bei Darmbeschwerden wie Erbrechen, Brechdurchfall oder Verstopfungen ist diese Maßnahme zu betonen. Ein Mangel an Flüssigkeit kann mit einem Verlust von Elektrolyten – diese sollten unbedingt aufgefüllt werden – und Kreislaufproblemen einhergehen. Manchen Beschwerden kann man nicht vorbeugen, anderen wie die Austrocknung der Schleimhäute schon. Daher ist es empfehlenswert, während der Erkrankung des Magen Darm Traktes, bei erhöhter Temperatur oder bei einer Magen Darm Grippe mehr Wasser als üblich zu trinken, um die Erholung des Körpers zu fördern.

Saftkuren sind ebenfalls ein bekannter Weg, die Darmgesundheit zu fördern. Frischer und selbstgepresster Saft – beispielsweise mit einem Entsafter oder Slow Juicer – kann reich an Vitaminen und Nährstoffen sein. Zutaten wie Weißkohl und Fenchel sollen zudem die Verdauung anregen und sich positiv auf den Darm auswirken können. Besonders interessant: Die Ballaststoffe bleiben weitgehend zurück beim Entsaften, was vor allem für Menschen mit Problemen bei der Verdauung zugutekommen kann.

Flüssigkeitszufuhr in Form von Tee kann zusätzlich für einen wärmenden und krampflösenden Effekt im Körper sorgen. Oftmals sind Tees mit verschiedenen Heilpflanzen wie Schafgarbe, Kamille oder Brennnessel angereichert und werden seit langer Zeit traditionell bei leichten Magen Darm Beschwerden angewendet.

Detox-, Kräutertee und Verdauungstee

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für den Körper. Trinken kann zudem zur Ausscheidung von Substanzen und Stoffen im Körper beitragen. Als Teil von Entgiftungskuren werden oftmals ebenfalls Tees wie Grüntee, Mate und verschiedene Kräutertees genannt. Mögliche Inhaltsstoffe von verschiedenen Tees, die die Verdauung, den Magen Darm Bereich und Detox / das Entschlacken unterstützen können, sind: Anis, Brombeere, Pfefferminze, Nelken, Goldrute, Scharfgabe, Zitronengras, Birke, Kamille, Zinnkraut und Ringelblumen. Den Pflanzen werden verschiedene Wirkungen beigemessen. Fenchel, Anis und Kümmel sind bekannte Begleiter bei Verdauungsbeschwerden. Anis wird beispielsweise bei Blähungen und Völlegefühl eingesetzt. Brombeeren hingegen sollen bei Durchfall, Pfefferminze sowie Nelken bei Verdauungsproblemen und Ringelblumen bei Magenbeschwerden und bakteriellen Magen-Darm-Infekten von Relevanz sein. Aber auch Bitterstoffe kommen im Zusammenhang mit Detox und Entgiftung in Form von Brennnessel und Löwenzahn zum Einsatz.

Bei Verdauungsproblemen im Falle eines Säuglings oder bei Kleinkindern, welche die Beschwerden noch nicht richtig äußern oder beschreiben können, bei schweren und akuten Magen Darm Beschwerden oder bei Blut im Urin ist auf jeden Fall ein Arzt zurate zu ziehen. Somit kann man Schlimmeres ausschließen, einen leichten Verlauf und eine schnelle Genesung ermöglichen. Generell ist die Behandlung abhängig von der jeweiligen Diagnose und Schweregrad. Alternativ zu Medikamenten kann man als Erwachsener bei leichten Beschwerden der Magen Darm Grippe auch selbst einiges tun, um den Genesungsprozess zu unterstützen. Pflanzliche Mittel können bei vielen Menschen dazu beitragen, dass die Symptome gelindert und die Verdauungsprozesse verbessert werden.

Darmflora, Mikrobiom und die Wirkung auf das Immunsystem

Warum sollte man aktiv die Darmflora stärken?

Der Darm und seine Wirkung auf den Körper ist ein aktuelles Forschungsthema. In diesem Zuge gerät auch die Darmsanierung und Darmreinigung vermehrt in den Fokus in der Bevölkerung.

Eine ausgewogene Darmflora, auch als Mikrobiom bekannt, ist die Grundvoraussetzung für die Darmgesundheit. Der Darm spielt eine wichtige Rolle in der Abwehr von Giftstoffen aus der Umwelt, Pilzen, Bakterien und Viren. In diesem Organ sitzen etwa 70 bis 80 Prozent unserer Abwehrzellen und stellen das Zentrum des Immunsystems dar. Der Darm sorgt nicht nur für die Verdauung von Lebensmitteln, sondern beheimatet auch wertvolle Darmbakterien. Diese Darmbakterien an der Wand des Dickdarms stellen den Großteil der Darmflora dar.

Jedoch kann die Darmflora ebenfalls aus dem Gleichgewicht geraten, sodass schädliche Darmbakterien die Überhand im Darm haben. Dies kann ein geschwächtes Immunsystem sowie Darmerkrankungen begünstigen. Auch Allergien können sich wenigstens teilweise auf die Gesundheit im Darm zurückführen lassen. Ist ein Ungleichgewicht im Darm der Fall, besteht Handlungsbedarf, da sich der Zustand des Organs nicht von selbst verbessert! Eine Darmsanierung beziehungsweise Darmreinigung kann hierbei einen Lösungsweg darstellen. Ein Darmflora Test kann zudem Auskunft über den Gesundheitszustand des Darms geben.

Ernährung und Nahrungsergänzung – wie lässt sich die Darmflora natürlich stärken?

Probiotika, Moor und Darmbakterien für die Darmflora

Eine ballaststoffreiche Ernährung, fermentiertes Gemüse sowie gute Darmbakterien können eine gesunde Darmflora begünstigen. Dies kann sich förderlich auf die Verdauung auswirken und den Stoffwechsel anregen.

Es sind verschiedene Präparate in Form von Kapseln, Pulver, Tabletten oder Tropfen erhältlich, die eine gesunde Darmflora, ein verbessertes Wohlbefinden und ein intaktes Immunsystem unterstützen können. Hierbei sind Kapseln zur Darmpflege, Huminsäuren im Moor und, Probiotika wie probiotische Kulturen, die aus aktiven lebenden Bakterienkulturen bestehen, erwähnenswert. Sie können beispielsweise für eine Darmsanierung, eine gesunde Darmflora und ein gestärktes Immunsystem sorgen. Darmpflege-Kapseln sollen zudem den Darm während oder nach der Einnahme von Antibiotika unterstützen können.

Durch Flohsamen, Chia Samen zu einem gesunden Darm? Was gibt es bei der Einnahme zu beachten?

Vielen sind Chiasamen und Flohsamen ein Begriff im Zusammenhang mit dem Darm. Flohsamen gelten als reich an Ballaststoffen und Schleimstoffen. Sie sollen auf natürliche Art die Verdauung regulieren können und kommen bei Magen-Darm-Beschwerden, wie Durchfall und Verstopfung, sowie bei Übergewicht zum Einsatz. Nicht nur Flohsamen, auch die Flohsamenschalen werden verwendet.

Bei der innerlichen Einnahme von Flohsamen und Leinsamen ist es sehr wichtig, diese mit viel Wasser einzunehmen, damit sie im Magen aufquellen können. Andernfalls kann die Einnahme gegenteiliges bewirken und zu Bauchschmerzen und einer Verstopfung führen. Die Eigenschaft der guten Quellfähigkeit wird mit einer positiven Wirkung auf die Verdauung assoziiert, soll den Transport der Nahrung fördern und – bedingt durch die Schleimstoffe – zu einer allgemein guten Darmgesundheit beitragen können.

Chia Samen sind ebenfalls für ihre Quellfähigkeit bekannt, beinhalten Ballaststoffe, Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren. Sie gelten als verdauungsfördernd, werden bei Durchfall und Verstopfungen angewendet und sollen sich positiv auf die Darmflora auswirken können. Wer Chia Samen verwendet, um häufiger auftretende Verdauungsprobleme zu kurieren, der sollte die Ursachen der Verstopfung / des Durchfalls vorher von einem Arzt abklären lassen, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

Vor der Eigenmedikation von Nahrungsergänzungsmitteln sollte ein Arzt aufgesucht werden, um mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten zu evaluieren. Außerdem ist auf die Verzehrempfehlung zu achten.

Warum Weihrauch bei Erkrankungen des Darms?

Weihrauch wird seit Jahrtausenden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der ayurvedischen Medizin verwendet. Es enthält Boswelliasäure, welche in der TCM und im Ayurveda mit einer entzündungshemmenden, schmerzstillenden und antimikrobiellen Wirkung in Verbindung gebracht wird. Zu den Anwendungsgebieten gehören laut Erfahrungsheilkunde unter anderem Darmerkrankungen, Bauchschmerzen, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Durchfall.

Ausleitung und Detox – wie das natürliche Entgiften von Darm und Leber gelingen kann

Giftstoffe, Schadstoffe, Bakterien und Schwermetalle wie Blei, Amalgam und Cadmium – unser Körper ist täglich vielen Substanzen und Stoffen ausgesetzt. Doch die Entgiftungsorgane in unserem Körper sind, zu einem gewissen Grad dazu fähig, diese zu verarbeiten und auszuscheiden. Zu den bekannten Entgiftungsorganen des menschlichen Körpers, die Schadstoffe oder schädliche Bakterien ausscheiden können, gehören Darm, Leber, Niere und die Haut.

Obst Diät, Fastenkur oder Detox Saft? Besonders die alternative Medizin kennt viele Möglichkeiten, die zur Entgiftung beitragen, das Entschlacken begünstigen und einen „Detox“ des Körpers bewirken sollen. Vielen natürlichen Mitteln wird zugesprochen, einen positiven Einfluss auf die Darmgesundheit, den Stoffwechsel und die Entgiftung des Körpers über die Leber zu haben.

Koriander, Chlorophyll und Schadstoffe ausleiten

Neben Medikamenten können auch natürliche „Heilpflanzen“ in bestimmten Situationen Abhilfe schaffen, um die Darmflora zu stärken und eine Entgiftung des Körpers zu fördern. Pflanzliche Mittel sind bei der Einnahme in der Regel aufgrund ihrer natürlichen Inhaltsstoffe mit wenigen Risiken verbunden. Dennoch sollte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln aufgrund von möglichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten vorab mit einem Arzt besprochen werden.

Koriander werden antibakterielle und verdauungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Seine Wirksamkeit gilt bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen und leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich sowie bei Appetitlosigkeit als gesichert. Außerdem wird die Pflanze bei Reizdarm, entzündliche Darmerkrankungen, bei Darm- und Entgiftungskuren und auch im Zusammenhang von der Ausleitung von Schwermetallen eingesetzt.

Der grüne Pflanzenstoff Chlorophyll kann dem Körper bei der Ausleitung von Umweltgiften und Schadstoffen wie Pestiziden, Konservierungsstoffen oder Medikamentenrückständen helfen. Zudem soll Chlorophyll sich positiv auf das Entgiftungsorgan Leber auswirken und sie bei der Bildung neuer roter Blutkörperchen unterstützen können. Chlorophyll kommt ebenfalls zu höheren Anteilen in der Süßwasseralge Chlorella vor.

Mit Chlorella und Spirulina entgiften und Schwermetalle ausleiten?

Chlorella und Spirulina sind zwei Mikroalgen, die den menschlichen Körper beim Entgiftungsprozess unterstützen und Giftstoffe aus der Umwelt binden können. Chlorella zählt zu den chlorophyllreichsten Lebensmitteln. Chlorophyll kann dem Körper eine schützende Funktion vor oxidativen Schäden bieten und die Neubildung gesunder Zellen fördern. Chlorella soll sich – aufgrund ihrer Bestandteile – positiv auf entzündliche Krankheiten des Darms und das Immunsystem auswirken können. Laut der Erfahrungsheilkunde kann sie der Aufnahme von Schwermetallen entgegenwirken. Der Alge wird durch die enthaltenen Carotinoide, Vitamin E und Phenole außerdem eine antioxidative Wirkung beigemessen.

Spirulina enthält ebenfalls Chlorophyll und verfügt zudem über wertvolle Nährstoffe und einen hohen Gehalt an Protein und Aminosäuren. Auch diese Mikroalge soll den Körper bei der Entgiftung helfen und Schwermetalle binden können. Ebenfalls werden Spirulina immunsystemstärkende und verdauungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Grundsätzlich ist beim Kauf besonders auf die Herstellung, die Zusammensetzung der einzelnen Inhaltsstoffe und eine hohe Qualität zu achten. Eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie Chlorella und Spirulina sollte – insbesondere bei Schilddrüsenpatienten, schwangeren Frauen und stillenden Müttern – nicht ohne die Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Welche Wirkung hat Zeolith?

Zeolith sind Kristalle, die ein Gitternetz mit Hohlräumen aufweisen, die als Filter wirken können. Zeolith kommt in der Natur als Vulkangestein vor. Der Mineralerde wird eine fördernde Wirkung auf die Verdauung, eine stärkende Wirkung auf die Leber sowie eine hohe Speicherfähigkeit beigemessen. Zeolith wird bei Durchfall oder beim Entgiftungsprozess unterstützend angewendet mit dem Ziel, Flüssigkeit und Schadstoffe zu binden und auszuleiten. Die Dosierung soll abhängig von der Konsistenz sein: je feiner das Pulver gemahlen ist, desto geringer die empfohlene Dosis einiger Hersteller. Ähnlich wie bei Flohsamen und Chia Samen ist bei der Anwendung auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, um eine mögliche Wirkung zu begünstigen.

Leber entgiften und Fettleber entgegenwirken

Wie gelingen eine Leberreinigung und Leberentgiftung?

Da die Leber oftmals lange im Stillen leidet, werden Krankheiten oder eine Verfettung der Leber üblicherweise sehr spät festgestellt. Dies kann weitere gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Die gute Nachricht ist: Eine Leberentgiftung oder leberfreundliches Verhalten kann gewisse Leberschäden korrigieren. Bei Diabetes, Stoffwechselstörungen und einer belasteten Leber, die in Funktionsschwäche resultieren kann, können eine Entgiftungskur, gesunde Ernährung sowie das Leberfasten eingesetzt werden. Eine Leberentgiftung kann zur allgemeinen Gesundheit beitragen.

Die Leber lässt sich insgesamt vorwiegend über eine gesunde Ernährung und Änderung des Lebensstils entgiften. Der Verzicht auf Substanzen, die der Leber schaden, wie viel Alkohol, Fett, Kohlenhydrate wie Zucker, und die Aufnahme von ausreichend Bewegung können die Leber bereits wesentlich entlasten. Diese Änderungen im Lebensstil können ebenfalls eine Gewichtsreduktion begünstigen. Allein durch diese Maßnahme kann die Leberfunktion positiv beeinflusst und Aufgaben wie der ordnungsgemäße Abbau von Fett und Kohlenhydraten ermöglicht werden. Auch ein eingeschränkter Genuss von Obst, Kaffee und Tee kann sich förderlich auf die Leberreinigung auswirken.

Leber, Leberfasten und Detox – welche Pflanzen sind leberfreundlich?

Die Leber lässt sich überdies durch viel Wasser und leberfreundliche Lebensmittel fördern. Zu den Produkten, die als leberfreundlich gelten, gehören unter anderem: Zitronen, Kohlgemüse, Brokkoli, Walnüsse, Kimchi, Sauerkraut, Rettich, und Knoblauch. Außerdem wirken sich Salat, frische Kräuter, zuckerarmes Obst und proteinreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Milchprodukte sowie eine geringe Zufuhr an Kohlenhydraten günstig auf die Fettleber aus. (Wurzel-)Gemüse reich an Inulin wie Artischocke, Chicoree, Schwarzwurzel, Pastinake sowie Löwenzahn wird ebenfalls eine positive Wirkung auf die Funktion der Leber, Darmflora und Blutfette zugesprochen.

Bitterstoffe – Bittertropfen und Bitterpulver zur Entgiftung der Leber?

Bitterstoffe – ob in Form von Bitter Pulver oder Bitter Tropfen – werden in der Ayurvedischen Medizin und der Traditionellen Chinesischen Medizin bereits seit langer Zeit eingesetzt. Bitterstoffe dienen in der Natur der Abschreckung vor Fressfeinden. Evolutionsbedingt gelten Bitterstoffe für unseren Körper ebenfalls als Warnzeichen vor giftiger und unverträglicher Nahrung. Sie können – je nach Dosierung und Lebensmittel – die Speichelproduktion und Verdauungssäfte erhöhen und gesundheitsfördernd auf unseren Körper wirken.

Bitterstoffe werden mit verdauungsfördernden und entgiftenden Eigenschaften für die Leber verbunden, sollen einen Einfluss auf das Hungergefühl haben und die Lust auf Süßes mindern können. Sie sind als Bitter Pulver und Bitter Tropfen erhältlich. Zu den möglichen Anwendungsgebieten von Bittertropfen zählen beispielsweise Atmungsorgane, Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Leber und Galle.

Warum Grapefruit und Artischocke zur Gesundheit der Leber beitragen können

Bitterstoffe sind in verschiedenen Pflanzen enthalten wie Grapefruit, Löwenzahn, Kurkuma und Artischocke. Auch Wermut, Schafgarbe, Wacholder, Fenchel, Anis, Kümmel, Lavendel und Bibernelle sind Pflanzen, die bittere Geschmackseigenschaften aufweisen. Grapefruit enthält Antioxidantien, Pektin und Vitamin C. Sie ist reich an Bitterstoffen wie zum Beispiel Naringin. Die Zitrusfrucht soll den Stoffwechsel der Leber, den Abbau von Fett sowie die Entgiftung beeinflussen können. In der Aromatherapie gilt die Grapefruit zudem als stimmungsaufhellend. Artischocke verfügt über Cynarin, Flavonoide und Bitterstoffe, die verschiedene Eigenschaften aufweisen. Die Pflanze gilt als bekömmlich, soll die Funktion der Verdauung, Galle und Leber unterstützen und wird bereits seit Jahrtausenden geschätzt. Als Tee wird sie bei Entgiftungskuren getrunken oder nach fettigen Mahlzeiten gegen das Völlegefühl eingesetzt.

Mariendistel zur Entgiftung der Leber?

Mariendistel hebt sich durch ihren Pflanzenstoff Silymarin, einem Mix an verschiedenen Wirkstoffen, ab. Diesem Inhaltsstoff wird zugeschrieben, sich positiv auf die Leberzellen auszuwirken, die Barriere zu Giftstoffen zu fixieren, die Regeneration der Leber zu fördern und dadurch die Leber allgemein schützen zu können. Auch soll sich Mariendistel laut einigen Studien dem Ausmaß einer fortschreitenden Fettleber entgegenstellen können. Ein Tee aus der Pflanze soll bei Problemen mit der Verdauung wirksam sein.

Kurkuma – ayurvedische Wunderknolle für Leber und Darm?

Kurkuma kann in Verbindung mit Mariendistel ebenfalls zur Gesundheit der Leber beitragen. Mit der Wurzel und dessen Hauptwirkstoff Curcumin wird die Leber angeregt, Gallensäure herzustellen, welche die Verdauung von Fett fördert. Kurkuma wird bei Verdauungsbeschwerden wie Verstopfungen und Durchfall sowie Sodbrennen und Krämpfen angewendet. Die in Kurkuma enthaltenen Bitterstoffe können zudem den Appetit auf Süßes mindern. Der Stoffwechsel soll ebenfalls von der Gewürzknolle profitieren. Gelbwurz ist im Ayurveda schon lange Zeit bekannt, aussagekräftige wissenschaftliche Studienergebnisse stehen jedoch, wie bei vielen Wirkungsweisen von Pflanzenstoffen, noch aus.

Garcinia Cambogia und Cholin bei Beschwerden von Darm und Leber

Garcinia Cambogia ist auch als Malabar-Tamarinde bekannt, stammt aus Südasien und wird dort traditionell als Gewürz angewendet. Sie verfügt über Calcium, Phosphor, Eisen, Vitamin B und vielen anderen Nährstoffen, die für den Körper wichtig sind. Der Pflanze wird eine antibakterielle Wirkung beigemessen. Mögliche Anwendungsgebiete von Tamarinde sind Verstopfungen sowie Verdauungs-, Magen- und Darmbeschwerden.

Tamarinde soll die Verdauung fördern, die Verdauungssäfte steigern und Darmbewegung anregen können. Dies kann sich förderlich auf die Leber auswirken, indem die Gallensäfte, die den Fettstoffwechsel unterstützen und somit einer Verfettung und Erkrankungen der Leber entgegengewirkt werden kann. Eine Paste oder Nahrungsergänzungsmittel sind in Deutschland übliche Einnahmeformen von Tamarinde. Der Vitalstoff Cholin kann vom Körper selbst produziert werden und ist vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Eiern enthalten. Ein Mangel an Cholin steht im Zusammenhang mit einer Fettleber. Cholin wird mit dem Stoffwechsel und der Leberfunktion in Verbindung gebracht. Hinweis: Viele Erkenntnisse beruhen auf der Erfahrungsheilkunde. Wissenschaftliche Forschungen zu der Wirkung von „Heilpflanzen“ sind noch ausstehend. Nahrungsergänzungsmittel sollten generell und besonders bei Risikogruppen nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden, um Dosierungsempfehlungen sowie mögliche Allergien und Nebenwirkungen zu besprechen.